Second Hand Kleidung für Babys

Bereits im März diesen Jahres brachte ich www.windelflitzer.com an den Start, Ziel hier war es, die Sachen, aus denen unser Baby herausgewachsen war, in einem gut optimierten Online-Shop zu verkaufen.

Also machte ich mir die Arbeit und installierte ein Shopsystem, welches mich vorher schon mehrfach überzeugt hatte, in neuester Version und machte mich an die Einrichtung.

In den vorherigen Versionen gab es einige Abstriche, die bei den Metatags zu machen waren, dies hat der Programmierer in der aktuellen Version behoben.
So konnte ich mich in Sachen Onpage-Optimierung richtig austoben, und, was soll ich sagen?

Zwei Tage später fuhr Google ein Pagerank Update und indizierte die neuen Seiten, aus dem Stand ein PR 1 mit nur einem Link und ebenfalls aus dem Stand bereits sehr gute Suchergebnisse zum Thema Second Hand Babykleidung oder Babykleidung günstig, sodass etwa 5 bis 10 organische Zugriffe erfolgten, ohne dass Artikel im Angebot waren.

Irgendwann raffte ich mich ein wenig zusammen und stellte kurz danach etwa 25 Babysachen ein, Problem bei dem Ganzen, ich hatte im Text damit geworben, dass alle Kleidungsstücke gewaschen und gebügelt sind, also musste ich auch alle Sachen bügeln (garnicht so einfach bei Babykleidung).

Lange passierte nichts, lag wohl daran, dass das Angebot zu gering war, im Vergleich zur Konkurrenz, aber:

Gestern dann die erste Bestellung!

Und sofort die Frage, windelflitzer.com wieder aufleben zu lassen, mehr Arbeit zu investieren, professionellen Linkaufbau zu betreiben und dies als ein weiteres Standbein zu nutzen.

Das Bügeln könnte eine örtliche Behindertenwerkstatt übernehmen, somit könnte man auch gleich noch ein nützliches Projekt unterstützen und selbst eine ganze Menge Arbeit sparen.

Einziges Problem war und ist, wie kann man die Kleidung am Besten fotografieren, ohne ein Vermögen investieren zu müssen.

Pros für einen Betrieb des Onlineshops sind:

  • ein sehr einprägsamer Name, der sich hervorragend für eine Marke eignet
  • ein wachsender Bedarf an guter Second Hand Babykleidung
  • eine recht übersichtliche Konkurrenz im Onlinebereich
  • dadurch keine unnötigen Dumpingpreise
  • sehr, sehr viele Babysachen im eigenen Bestand

Einige Dinge sind noch zu klären, aber windelflitzer.com hat Potenzial und ist ausbaufähig, und eignet sich damit wohl bestens für ein zusätzliches Standbein.

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Wieder ein Rückschlag …

Ich zerbrech mir stunden- und tagelang den Kopf, was machen, wie Geld verdienen, arbeite mir Konzepte dazu aus, stehe kurz davor, diese umzusetzen, und dann?

Mein Junior wird überraschend krank, eitrige Bindehautentzündung, sehr ansteckend, keine Chance auf den Kitabesuch.

Und keine Chance für mich, meine Ideen umzusetzen, meine Krankenkasse ist der Meinung, dass ich als Mitglied der Künstlersozialkasse keinen Anspruch auf Kinderkrankenpflegegeld (doofes Wort) habe, während die Künstlersozialkasse sagt: Natürlich haben Sie Anspruch auf Kinderkrankenpflegegeld.

Mir geht es ja nicht um die paar Pimperlinge für mich, mein Sohn ist bei Krankheit sehr mamafixiert, und es gibt laut Krankenkasse die Möglichkeit die Anspruchstage auf den Ehepartner zu übertragen.

Was sehr praktisch wäre, da meine Frau Ihre 10 Tage schon voll hat und somit nicht ohne weiteres für die Pflege unseres Sohnes von der Arbeit fernbleiben kann.

Nun heißt es also abwarten, was die Künstlersozialkasse mir zukommen läßt, um der Krankenkasse klar zu machen, dass ich eben doch einen Anspruch auf Kinderkrankenpflegegeld habe.

Und so lange heißt es, sich 200%ig um meinen Sohn kümmern und alle Projekte auf Eis zu legen.

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Der perfekte Job

Vor anderthalb Wochen stieß ich bei einer meiner häufigeren Recherchen in der Jobbörse zufällig auf ein Stellenangebot, das sehr interessant scheint, um nicht zu sagen: nahezu perfekt.

Ausgeschrieben ist die Stelle eines Markisen- und Plisseeherstellers aus Suchmaschinenoptimierer. Sofort analysierte ich die Seite mit einschlägigen SEO-Programmen und Tests, erkannte einiges an Potenzial, was die Onpage-Optimierung betrifft und noch einiges mehr für die Offpage-Optimierung.

Da ich mich ja selbst sehr für SEO interessiere und mich eingehend damit beschäftige, betrachte ich dies als den perfekten Job, zumal eine Vollzeitstelle angeboten wird.

Auf Nachfrage ist meine Bewerbung eingegangen, der Chef wird sich definitiv bei mir melden, wurde zugesichert. Ich hoffe, mit einer Zusage, man wird sehen.

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Die Volkshochschule als Arbeitgeber

Nein, nicht als Maler oder Künstler, dafür ist hier vor Ort das Interesse zu gering.

Ich habe vor einiger Zeit lange überlegt, was noch zum Einkommen beitragen könnte und jemand (ich glaube es war Gerhard Mohr – Maler und Grafiker) brachte mich auf die Idee, mit meinem Wissen um das Internet, damit verbundenes Marketing, Homepages erstellen und Suchmaschinenoptimierung, bei der Volkshochschule vorzusprechen.

Innerhalb kürzester Zeit hatte ich einen Termin bei Herrn Reitter, von der Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz e.V. , und sprach bei ihm vor.

Ich denke mein Angebot hat ihm gefallen, sodass ich gebeten wurde, ein oder mehrere Kurse zu dem Thema anzubieten, also tat ich dies.

Mittlerweile sind die Kurshefte gedruckt und mir wurden die Honorarvereinbarungen übersandt, man wird damit nicht reich (zumindest in finanzieller Hinsicht), aber es ist ein kleines Zubrot, und der Recihtum liegt darin, mein Wissen und Know How an andere weiter zu geben, in der Hoffung, dass der Mansfeld Südharz Kreis irgendwann aus seiner Internetlethargie aufwacht und endlich etwas auf die Beine bringt.

Einziger Wermutstropfen bisher, die Zahlung des Honorars hängt natürlich davon ab, ob sich jemand zu meinen Kursen anmeldet, ich denke die Themen, welche zwar einfach gehalten sind, dürften für die meisten interessant sein.

Ein kurzer Überblick:

Das Internet – Chancen und Gefahren

mit allgemeinen Informationen zur Geschichte und Möglichkeiten, die das Internet bietet. Gefahren wie Fishing, Skimming usw. werden beschrieben und auch der Datenschutz des Einzelnen. Geplanter Termin ist der 05.10.2010 von 18:30 bis 21:45 in der VHS Hettstedt

Ebay – Schnäppchenmarkt oder Abzockerparadies?

Hierbei soll den Kursteilnehmern die Angst und das Misstrauen gegenüber Ebay genommen werden, indem aufgezeigt wird, worauf bei Kaufen und Verkaufen zu achten ist. Termin: 12.10.2010 von 18:30 bis 21:45 Uhr in der VHS Hettstedt

Warum das Internet Ihrem Umsatz steigert

Hiermit möchte ich mich an Firmen und Gründer wenden und klar und deutlich aufzeigen, dass ein erfolgreiches Unternehmen heute nicht mehr ohne eine Internetauftritt auskommt, sei es die Präsentation im Netz oder die Ergänzung eines Ladengeschäftes um einen Online-Shop. Termin: 19.10.2010 von 19:00 – 20:30 Uhr in der VHS Hettstedt

Das Internet als Chance zum Arbeitsplatz

Welche Storys von erfolgreichen Networkern stimmen und können funktionieren? Wie kann man im Internet effektiv auf Jobsuche gehen oder seine Hobbys zum Beruf machen? Termin: 26.10.2010 von 18:30 bis 21:45 Uhr in der VHS Hettstedt

Internetseiten OHNE TABELLEN erstellen

Eine grausige Gepflogenheit bei existierenden Internetseiten im Landkreis ist, Tabellen für das Seitenlayout zu nutzen und I-Frames einzubinden. Der Laie versteht die Probelmatik nicht, hierauf wird eingegangen und in einem CSS-Grundkurs die Homepageerstellung mit Cascading Style Sheets behandelt. Termin: 4 Veranstaltungen ab dem 01.11.2010 jeweils von 18:30 bis 21:45 Uhr in der VHS Hettstedt

Ich drücke einfach mal die Daumen für eine rege Beteiligung.

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Back to the roots …

… ein Motto, dass ich mir eigentlich für meinen in weiter Ferne liegenden Lebensabend vorgemerkt hatte, bekommt jetzt Aktualität.

Nach einigen herben Rückschlägen in meiner Arbeit, hervorgerufen durch:

einen missgünstigen “Kollegen”, welcher in einer erfolglosen Phase nichts anderes tun konnte, als mich auf seiner Homepage offen zu beleidigen und diffamieren,

idiotische Versager, die selbst nichts auf die Reihe bekommen, aber die glorreiche Idee haben, eine Firma zu gründen, mit der sie Künstler abmahnen können, und bei mir horrende Anwaltskosten verursacht haben,

die deutsche Telekom, die mir vor nunmehr zwei Jahren ohne Begründung und ohne Grund meinen Telefon- und Internetanschluss kappte, diesen zwar wieder einrichtete, aber nicht einsah, dass ich das Internet für meine Arbeit brauche und mich OHNE sitzen ließ (für 7 Wochen), und statt Schadensersatz und Verdienstausfall lieber Anwälte aktivierte,

in diesem Zusammenhang eine Amtsrichterin, die eine lückenlose Beweisführung nicht anerkannte und die Telekom nahezu ungeschoren davonkommen ließ,

die Geburt meines Sohnes, ein sehr anstrengendes aber liebenswürdiges Kind, wie mir heute wieder mehrfach von Personen in einem Wartezimmer beim Arzt bescheinigt wurde (ja, er sorgte durch für den ein oder anderen Lacher und Schmunzler und hat sicher kurzfristig die Laune der Anwesenden gehoben),

fehlende Unterstützung meines Umfeldes und massives Desinteresse desselben an meiner Arbeit,

stehe ich nun vor einem Trümmerhaufen!

Was also tun, um die Talsohle wieder zu verlassen?

Herkömmliche Jobsuche führt leider nicht zum Ziel, dafür ist das Kaff hier zu klein, die Menschen zu spießig, Thema erledigt.

Das machen, was ich am besten kann:

Schreiben, wenn auch nur in diesem Blog und für meine eigenen Webprojekte, mit schreiben kann man heute nicht mehr reich werden, stundenlange Recherche macht sich bei Wortpreisen von 2 Cent nicht bezahlt.

Homepages erstellen und optimieren? Finden sich hier leider keine Interessenten, es wurde im Landkreis Mansfeld Südharz bei den wenigen Seitenbetreibern soviel Schindluder betrieben, dass man hier den Sinn  von Websites nicht mehr sieht und damit seit Jahren der Internetboom komplett einen Bogen um den Landkreis Mansfeld Südharz gemacht hat.

Kunst, in finanzieller Hinsicht aber sehr schwierig, wenn man nichts verkauft. Immer wieder höre ich von Künstlern, die sich nicht unter Wert verkaufen wollen, bei der Frage wie sie die Bildpreise berechnen, kommt oftmals, dass man sich an den Kollegen orientiert.

Hat mal jemand gefragt, wieviele 1.000 Euro Bilder der regionale Künstlerkollege verkauft?

In einem Fachbuch zur Künstlervermarktung habe ich einen Artikel gelesen, der soviel aussagte, dass in der Preisfindung der Stundensatz eine bedeutende Rolle spiele, verkaufe ich meine Bilder nicht mit einem Stundensatz von 40 Euro, sollte ich diesen senken.

Das trifft den Nagel auf den Kopf, also zurück zu den Anfängen!

Habe heute mal in meinen Rechnungsordner geschaut und gesehen, dass mein erstes Bild ein Pop Art Portrait der Rolling Stones war, verkauft für ganze 71 Euro, etwa andertahlb Monate nach Beginn meiner Selbständigkeit.

Auch wenn´s nicht viel war, ich habe mich damals wahnsinnig darüber gefreut, obwohl ich den Stundensatz lieber nicht ausrechne.

Sicher, der selbständige KFZ-Mechaniker nimmt um die 40 Euro pro Stunde, der Klempner und der Elektriker auch, aber ich werde dann nichts mehr los, die Verbreitung meiner Arbeiten ist gleich NULL, also völlig sinnfrei.

Was verdient eine Putzfrau? Im Bundesdurchschnitt um die 7,50 Euro gesetzlichen Mindestlohn. Ist meine Arbeit besser als die einer Putzfrau?

Ich selbst sage ja, aber die Putzfrau ist wichtiger, also stelle ich mich auf eine Stufe.

Und rechne meine Bildpreise jetzt mit einem Stundensatz von 7,50 Euro.

Ich würd´ ja auch lieber die 40 Euro nehmen wie mein Klempner, aber dann sammle ich meine Arbeiten zu Hause, niemand sieht sie, und die Kasse wird immer klammer.

Da nehme ich doch lieber die 7,50 Euro pro Stunde, zahle meine Beiträge an die Künstlersozialkasse und schaue, was nach Steuern übrig bleibt, ich nehme aber an, viel mehr, als wenn ich nichts verkaufe.

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Hilfe bei Onlineshop-Einrichtung gesucht

Eine Bekannte machte mich auf eine Annonce in der Zeitung aufmerksam, jemand suchte nach Unterstützung bei der Einrichtung eines Online-Shops und weitere Betreuung, Preis nach Absprache. Der E-Mail-Adresse nach sollte es um einen Shop für Aquarienbedarf und Fischzucht gehen, eine tolle Herausforderung.

Also Kontaktaufnahme per E-Mail, eine ausführliche Erläuterung was ich anzubieten habe, schon ein Versprechen auf Erfolg, mehrere Referenzseiten angefügt und voll Vorfreude auf Antwort gewartet (nicht einmal ein Preis stand im Raum).

Ergebnis? Keine Antwort!

Wieder einmal ein Schuss in den Ofen, wieder ein kleiner Absturz. Das Ganze wurmte mcih sosehr, dass ich schon fast drauf und dran war, den Hilfesuchenden nocheinmal zu kontaktieren und anzubieten, den Shop gegen eine Beteiligung (praktisch nur erfolgsorientiert und leistungsgerechte Bezahlung) kostenfrei einzurichten.

Aber ich mag nicht gern jemandem hinterher laufen und mich anbiedern.

Heute bin ich zufällig bei der Suche nach der E-Mail-Adresse auf den fertigen Shop gestossen, ein Basis-Shop für 19,95 Euro im Monat bei Ebay, mit momentan ganzen 14 angebotenen Artikeln und auch gerade einmal 2 Verkäufen in einem Monat.

Schade schade, aber das hätte man besser machen können.

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Jobsuche im Webbusiness

In erster Linie sehe ich mich als Künstler, seit nunmehr 4 Jahren bin ich als freischaffender Künstler gemeldet und auch in der Künstlersozialkasse versichert.

Da man von gutem Willen und er Berufsbezeichnung noch nichts auf dem Tisch hat, schaue immer mal bei der Online-Jobbörse des Arbeitsamtes vorbei, klammere mich aber auch so öfter an Strohhalme.

Da ich als Künstler im Landkreis Mansfeld Südharz einen schweren Stand habe, musste ich frühzeitig im Internet präsent sein, beschäftige mich also notgedrungen seit einigen Jahren mit Webprojekten und SEO (wobei hierauf der Schwerpunkt liegt).

Da ich mir in Sachen Suchmaschinenoptimierung einiges an Know How angeeignet habe, keimte die Idee auf, damit neben meiner eigentlichen Tätigkeit als Künstler noch etwas dazu zu verdienen.

An der Umsetzung und dem Fachwissen hapert es nicht, wohl aber an den Menschen hier, wie das folgende Beispiel zeigt:

Ich suchte stundenlang nach Internetseiten und Webshops aus Hettstedt, da hier aber kaum jemand etwas von SEO versteht, ist es nahezu unmöglich jemanden zu finden, und doch hatte ich drei Treffer, die Hoffnung machten.

Nach Absprache des Preises mit meiner Frau für einen komplett eingerichteten Onlineshop, der zum einen funktioniert und zum anderen unglaubliche Ergebnisse bei der Suchmaschinenoptimierung und -indizierung erzielt, nahm ich per Mail Kontakt zu einigen Geschäftsleuten im Online-Business auf.

Ich schrieb mir fast die Seele aus dem Leib, erklärte offen und komplett die Vorteile eines Online-Shops zu erklären, ohne Ergebnis, man sah sich nicht einmal genötigt, meine Referenzseiten zu besuchen (was ich durch Tracking nachvollziehen konnte).

Dabei war die Rechnung so einfach; einer der Angeschriebenen hatte sich mit einer Kakteenzucht selbständig gemacht, ein Klick auf den Online-Shop auf seiner Homepage führte doch tatsächlich zu einem Ebay-Shop.

Ein kurzes Überschlagen der Verkäufe und Durchschnittspreise kam zu dem Ergebnis, dass der Gute locker an die 50 bis 100 Euro im Monat an Einstellgebühren und Verkaufsprovisionen bezahlen musste, bei einem kalkulierten Shoppreis von 199 Euro (für einen komplett eingerichteten und suchmaschinenoptimierten Shop) wäre dieser bestenfalls innerhalb von 2 Monaten bezahlt gewesen.

Leider ein scheinbar sehr schlechtes Angebot meinerseits, durch Ignoranz abgelehnt.

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der erste Eintrag

Lange war es geplant, nie hatte ich wirklich die Muße mich mit einem WordPress Blog rumzuschlagen. Der erste Versuch war ein Reinfall; aber das Prinzip ist jetzt verstanden.

Mir liegt so vieles auf der Seele, bringt mich nachts um den Schlaf, Ängste, Sorgen, was war heute, was bringt das Morgen.

Als freischaffender Künstler ist man selbständig, wie andere auch, jeder Tag ist ein Kampf, da wir als Künstler jedoch eine Ware (Kunst) produzieren, die viele nicht verstehen und die allermeisten nicht brauchen, ist unser Kampf umso härter.

Ich will nicht behaupten, meine Zeit ist vorbei, verdammt, ich bin erst 30, mein bisheriger Karrierehöhepunkt war vor 2 Jahren, vor der Geburt meines Sohnes, den ich über alles liebe, und manches Mal zurück zwischen meine Lenden wünsche.

Sicherlich, ein Kind ist kein Zuckerschlecken, die Entscheidung dafür will gut durchdacht sein, aber ganz ehrlich: Hätt´ ich das gewußt …

Nunja, jetzt ist er da der kleine Sonnenschein (der er manchmal ist), mittlerweile 18 Monate alt, ich möcht ihn nicht missen.

Aber mit ihm sind auch die Sorgen da, unendlich stressige Zeiten haben Mama und Papa mit ihm erlebt, Entscheidungen manchmal in Frage gestellt. Um meine Frau zu unterstützen, habe ich meine Arbeit zurückgestellt, meine Kreativität unterdrückt, mich mit um die Erziehung des einen und die Entlastung der anderen gekümmert.

Das Kind geht in die Kinderkrippe, eigentlich wieder Zeit für die Arbeit, aber der Stress mit dem Junior ist einem unendlichen Druck, Leistungsdruck, gewichen, so stark, dass eine aufkeimende Euphorie nach ein paar Stunden im Keim erstickt, der Pinsel wieder beiseite gelegt oder tagelang nicht angefasst wird.

Der finanzielle Druck ist groß, Frau versorgt die Familie, der Ehemann bringt nichts, depressive Schübe, die die Existenz in Frage stellen.

Ein verdammter Teufelskreis:

Du musst malen, um Geld zu verdienen, das MUSS ist jedoch so groß und stark, dass es die lust kleinhält, k(l)eine Lust zum Malen heißt, kein Geld, kein Geld heißt, schlaflose Nächte, ausschweifende Gedanken, Existenzängste, noch weniger lust.

Un ständig die Suche nach dem Strohhalm, was bringt uns voran? Neue Ideen, andere Projekte, eine Neuausrichtung?

Mit 30 Jahren ist der Zug abgefahren, ich bin gelernter Versicherungskaufmann (nach einer aktuellen Studie der unbeliebteste Berufsstand Deutschlands), ein perspektivloser Beruf, außerdem seit 5 Jahren raus, davon 4 Jahre freischaffender Künstler, nicht weil gelernt, sondern gekonnt.

Mit 30 Jahren eine Berufsausbildung machen? Kein Chef stellt einen dafür ein, zu alt, nicht förderfähig. Ein Studium? Außer Frage, wenn der Schuh finanziell drückt ist das unmöglich, Bafög gibt´s keines.

Also was?

Entweder eine absolut pfiffige Geschäftsidee oder ewig Künstler bleiben, vor zwei Jahren noch 1000 $ für ein Bild bekommen und jetzt, nach zwei Jahren Pause, von der Bildfläche verschwunden, wieder bei NULL, und das Grübeln geht weiter.

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